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Therapieablauf © Shutterstock

Therapie in der Praxis


Erstgespräch & Analysephase

Das Erstgespräch und die ersten Sitzungen dienen dazu, Sie und Ihr Anliegen/das Problem und die Symptome kennen zu lernen und zu verstehen. Gemeinsam wird erarbeitet, welche Felder einer Veränderung bedürfen, wo es Entlastung braucht und wie man gemeinsam den Weg dahin gehen möchte.

 

Sie entscheiden nach dem Erstgespräch, ob Sie sich hier mit Ihrem Anliegen gut aufgehoben fühlen und ob Sie die Therapie aufnehmen möchten. Zögern Sie nicht, anzusprechen, wenn Sie sich unwohl fühlen oder etwas nicht passt. Eine gute Beziehung ist eine absolut wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.

 

Setting & Aufgaben

Der Therapeut führt Sie nur so weit, dass Sie immer auch selbst entscheiden, ob und was Sie tun wollen, um Ihr Ziel zu erreichen. Verhaltenstherapie beruht auf einer gut funktionierenden Beziehung zwischen Ihnen und dem Therapeuten, und gleichzeitig auf Ihrer Bereitschaft, an Ihrem Verhalten Muster zu verändern, was nicht immer leicht ist! Natürlich basiert Therapie hauptsächlich auf Gesprächen, doch der wesentliche Fortschritt findet zwischen den Sitzungen statt.

 

Verhaltenstherapie kennt wie bspw. die Physiotherapie Hausübungen. Verhalten ändert sich im Normalfall nicht wie von Geisterhand von heute auf morgen, sondern es bedarf des Ausprobierens, der Übung und Wiederholung. Und da haben Sie zu Hause Zeit, um den Therapieerfolg zu beschleunigen.

 

Frequenz & Verlauf

Die weiteren Sitzungen finden in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich statt und dauern üblicherweise 50 Minuten. In kritischen Phasen oder Situationen können auch längere Zeiträume bzw. andere Frequenzen vereinbart werden. Wie viele Sitzungen schlussendlich vereinbart werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Schwere der Symptomatik, Ihre Bereitschaft und Fähigkeit, an den geplanten Veränderungen auch zu Hause zu arbeiten, sowie der Umfang der vereinbarten Ziele.

 

Die Therapie ist dann regulär beendet, wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind und Strategien zur Vermeidung/Vorbeugung eines Rückfalls besprochen wurden, bzw. was im Falle eines Rückfalls zu tun ist. Selbstverständlich sind Sie als Klient*in aber zu jeder Zeit berechtigt, die Therapie vorzeitig abzubrechen.